„Das Internet? Gibt's den Blödsinn immer noch?“, fragt Comicpapa Homer Simpson. Aber der gehört doch zu einer rasant schwindenden Minderheit von merkwürdigen Käuzen, die tatsächlich problemlos ohne Internet leben. Alle anderen sehen begeistert oder betroffen, dass außerhalb des Internets vieles nur noch mühsam oder gar nicht mehr geht: Bahnkarten kaufen, beruflich vorankommen, Freundschaften pflegen, kommunizieren – mit einem Wort: leben. Wir brauchen das Netz – rund um die Uhr, deswegen haben wir es jetzt schon auf dem Mobiltelefon. Und das ist erst der Anfang – vermutet „DER TAG“.
Ein Protein startet die Metastasenbildung. Von Klaus Herbst. SWR2 Campus vom 20.02.2010. Etliche Krebsarten haben noch immer eine sehr schlechte Prognose. Das gilt vor allem für jene Tumore, die aggressiv Metastasen bilden, also Tochtergeschwulste, die sich im ganzen Körper ausbreiten. Dagegen ist noch immer kein Kraut gewachsen und es hat den Anschein, als würde die Forschung auf diesem Gebiet seit Jahrzehnten stagnieren. Doch der Schein trügt. Die Forschung macht Fortschritte, allerdings kleine, die den Patienten nicht unmittelbar helfen - noch nicht. Über einen solchen Fortschritt berichten nun amerikanische Wissenschaftler in der Zeitschrift nature cell biology. Sie haben einen Schlüsselprozess aufgeklärt, der ganz am Anfang der Metastasenbildung steht und der damit die Chance bietet, diesen fatalen Vorgang zu unterbinden.
Computertomografie liefert die besten Bilder. Von Ulrike Till. SWR2 Campus vom 20.02.2010. Bei Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit gibt es für die Mediziner drei Möglichkeiten, das zu untersuchen: Meistens legen die Ärzte einen Katheter. Damit können sie die Herzkranzgefäße direkt inspizieren und bei Bedarf auch gleich aufweiten. Alternativ zu diesem Routine-Eingriff gibt es auch zwei nicht-invasive Verfahren: die Computertomografie, die mit Röntgenlicht arbeitet und die Magnetresonanztomografie, die ohne schädliche Strahlenbelastung auskommt. Jetzt wurden diese drei Verfahren an der Charité in Berlin erstmals in einer großangelegten Meta-Studie mit einander verglichen.
Der Karneval ist zwar angeblich vorbei, aber das bunte Treiben am Rhein geht unverdrossen weiter. Vor allem in Köln. Immer neue Entdeckungen über den Pfusch beim U-Bahn-Bau machen klar, was mit „Rheinischem Kapitalismus“ eigentlich gemeint war: Klüngel und Schlendrian, Manipulation, Täuschung und Betrug als Grundprinzipien des Gemeinwesens. Das war bei der berühmten Flutung des Schürmannbaus in Bonn nicht anders, das ist so beim Skandal um das neue Kongress-Zentrum in Bonn, das geht in Berlin genauso weiter. Wo der Pfusch an Bundesbauten zu den allerschönsten Blüten führt. Man kann das auch Verwahrlosung des öffentlichen Raums nennen, der zur schleichenden geistigen Verwahrlosung in diesem Lande hervorragend passt. Köln ist überall: Heute Abend in "Der Tag".